Kunstwerk "Always connected. Never present“
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Acryl & Mixed Media
Entstehung: 12/2025
60 x 60 x 3 cm
Bestehend aus einer Leinwand, einem Iphone 6s, Kette, Glassplitter und Plexiglas
- Aktuell noch ohne Rahmen! -
Produktinformationen
Beschreibung: Das Werk stellt nicht die Technologie selbst infrage, sondern den Umgang mit ihr. Es zeigt, wie der permanente Zugriff auf Information paradoxerweise zu innerer Leere führen kann. Die ständige Verbindung ersetzt nicht das Erleben – sie überdeckt es.
„Always connected. Never present.“ ist somit keine Anklage, sondern eine Zustandsbeschreibung unserer Zeit. Ein stiller Moment der Reflexion darüber, was es bedeutet, menschlich zu sein in einer Welt, die niemals innehält.
Botschaft: Der Betrachter wird eingeladen, innezuhalten und sich zu fragen:
- Wohin richte ich meine Aufmerksamkeit?
- Wann bin ich wirklich anwesend?
- Wann ersetzt ständige Erreichbarkeit das bewusste Erleben?
- Wo bin ich, wenn ich überall bin?
- Was geht verloren, wenn alles jederzeit verfügbar ist?
- Wer bin ich wirklich?
Das Werk fordert dazu auf, innezuhalten – nicht um Technologie abzulehnen, sondern um das eigene Verhältnis zu ihr neu zu hinterfragen und einen bewussteren Raum für Gegenwärtigkeit, Selbstkontakt und echte Verbindung zu schaffen.
Konzept: Im Zentrum des Werks steht ein reales Smartphone, eingefasst in eine aufgebrochene, vielschichtige Oberfläche. Es wirkt wie eingefroren in einem Moment permanenter Aktivität – umgeben von Fragmenten, Symbolen und visuellen Störungen. Worte wie UPDATE, ERROR, NO SIGNAL oder LIVE tauchen auf, überlagern sich, verschwinden wieder. Sie erinnern an Systemmeldungen, verlieren jedoch ihren funktionalen Sinn und werden zu emotionalen Zuständen.
Die Oberfläche ist rau, beschädigt, aufgerissen. Farbexplosionen, Kratzer und Bruchstellen lassen an innere Unruhe, Reizüberflutung und psychische Fragmentierung denken. Ketten, Linien und Überlagerungen ziehen sich durch das Bild und erzeugen das Gefühl permanenter Spannung – als wäre alles in Bewegung, ohne je anzukommen.
Das Smartphone im Zentrum wirkt gleichzeitig präsent und leer. Es ist verbunden mit allem, aber in sich selbst isoliert. Als reales Objekt verankert es das Werk in der Wirklichkeit – als Symbol verweist es auf eine Existenz, die zunehmend durch Bildschirme vermittelt wird.